Pessach und Ostern: Juden und Christen feiern ein Fest der Lebensfreude
Kölns Stadtdechant Robert Kleine hält traditionell das Schlussgebet bei der Gedenkstunde am Löwenbrunnen zum Holocaust-Gedenktag. Foto: © Stadtdekanat Köln

Pessach und Ostern: Juden und Christen feiern ein Fest der Lebensfreude

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Juden feiern Pessach, Christen feiern Ostern. Warum das so ist, erklärt der Kölner Stadtdechant Robert Kleine im Beitrag auf Radio Köln. Dabei sendet er einen Gruß an alle jüdischen Mitbürger*innen. „Pessach ist ein Fest der Befreiung aus der Knechtschaft und wir Christen feiern die Befreiung vom Tod“, erklärt Kleine, einer der Repräsentanten des ökumenisch begangenen Gedenk- und Jubiläumsjahres „321 Köln. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. „Zwei Religionen feiern gemeinsam ein lebensfreudiges Fest“, betont Kleine mit Blick auf die hoffnungsvolle Botschaft beider Feste (siehe dazu auch das Projekt #beziehungsweise). Jesus war Jude, er lebte nach jüdischer Tradition. Darum sind Judentum und Christentum miteinander verbunden. Stadtdechant Kleine: „Wir feiern gerne miteinander, in einem guten Miteinander der Religionen und Konfessionen: Shalom!“